Ernährungslehre & Diätetik Lehre

Grundlagenwissen für die Kochlehre EFZ: Nährstoffe, Lebensmittelkunde und Grundlagen der Diätetik.

Grundlagen der Ernährung

ERNÄHRUNGSGRUNDLAGEN

Schweizer BegriffDE/AT ÄquivalentDefinitionBedeutung
ErnährungErnährungAufnahme von NahrungLebensnotwendig, Energie- und Nährstoffversorgung
NährstoffNährstoffEssenzieller Bestandteil der NahrungEiweiss, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe
KalorieKalorieEnergieeinheit1 kcal = 4,184 kJ
GrundnahrungsmittelGrundnahrungsmittelBasis der ErnährungGetreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln
RahmSahneFettreicher Teil der Milch30-35% Fett
PouletHuhnGeflügelfleischMageres Fleisch
BäggliBugTeil des RindesFür Schmorgerichte
DrillingeDrillingeKleine KartoffelnFrühkartoffeln
ZigerZigerMagermilchkäseFettarmer Käse

Wissens-Fakten

ERNÄHRUNGSZIELE

ZielBedeutungEmpfehlung
EnergieversorgungDeckung des EnergiebedarfsAusgewogene Kalorienzufuhr
NährstoffversorgungZufuhr aller essenziellen NährstoffeAbwechslungsreiche Ernährung
GesunderhaltungErhalt der körperlichen GesundheitVollwertige Ernährung
LeistungsfähigkeitSteigerung der körperlichen und geistigen LeistungAusgewogene Mahlzeiten
KrankheitspräventionVorbeugung von Ernährungsbedingten KrankheitenGesunde Ernährungsgewohnheiten
GenussFreude am EssenBewusste Ernährung

Nährstoffe

MAKRONÄHRSTOFFE: GRUNDLAGEN

NährstoffSchweizer BegriffFunktionEnergiegehaltEmpfohlene Tagesmenge (Erwachsene)Hauptquellen
KohlenhydrateKohlenhydrateEnergie, Speicherung4 kcal/g4–6 g/kg KörpergewichtGetreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Obst
EiweissEiweissAufbau von Körpergewebe4 kcal/g0,8 g/kg KörpergewichtFleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte
FettFettEnergie, Speicherung, Zellmembranen9 kcal/g25–30% der EnergiezufuhrPflanzenöle, Nüsse, Samen, tierische Fette

Wissens-Fakten

MIKRONÄHRSTOFFE: GRUNDLAGEN

NährstoffSchweizer BegriffFunktionEmpfohlene Tagesmenge (Erwachsene)Hauptquellen
Vitamin AVitamin ASehkraft, Immunsystem0,8–1 mgLeber, Karotten, Süsskartoffeln, Spinat
Vitamin DVitamin DKnochen, Immunsystem15 µgSonnenlicht, fettreicher Fisch, Eigelb
Vitamin EVitamin EAntioxidans12–15 mgPflanzenöle, Nüsse, Samen
Vitamin KVitamin KBlutgerinnung60–70 µgGrünes Gemüse, Kohl
Vitamin CVitamin CImmunsystem, Kollagenbildung95–110 mgZitrusfrüchte, Beeren, Paprika
Vitamin B1 (Thiamin)Vitamin B1Energiestoffwechsel1–1,2 mgVollkornprodukte, Schweinefleisch
Vitamin B2 (Riboflavin)Vitamin B2Energiestoffwechsel1,2–1,5 mgMilchprodukte, Eier, Fleisch
Vitamin B3 (Niacin)Vitamin B3Energiestoffwechsel13–17 mgFleisch, Fisch, Vollkornprodukte
Vitamin B12Vitamin B12Nervensystem, Blutbildung4 µgFleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte
Folsäure (Vitamin B9)FolsäureZellteilung, Blutbildung300 µgGrünes Gemüse, Hülsenfrüchte
KalziumKalziumKnochen, Zähne, Muskeln1.000 mgMilchprodukte, grünes Gemüse, kalziumreiches Mineralwasser
EisenEisenSauerstofftransport, Blutbildung10–15 mgFleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte
MagnesiumMagnesiumMuskeln, Nerven300–400 mgNüsse, Samen, Vollkornprodukte, grünes Gemüse
KaliumKaliumNerven, Muskeln2.000–4.000 mgBananen, Kartoffeln, Gemüse
NatriumNatriumFlüssigkeitshaushalt1.500–2.000 mgSalz, verarbeitete Lebensmittel

Lebensmittelkunde

LEBENSMITTELGRUPPEN: GRUNDLAGEN

LebensmittelgruppeSchweizer BeispieleHauptnährstoffeFunktion
Getreide & GetreideprodukteBrot, Nudeln, Reis, Haferflocken, RuchbrotKohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweiss, B-VitamineEnergie, Sättigung
GemüseKarotten, Drillinge, Lauch, Sellerie, Fenchel, PastinakeVitamine, Mineralstoffe, BallaststoffeImmunsystem, Verdauung
ObstÄpfel (Boskoop, Gravensteiner), Birnen (Williams), BeerenVitamine, Ballaststoffe, ZuckerEnergie, Immunsystem
Milch & MilchprodukteVollmilch, Halbrahm, Rahm, ZigerEiweiss, Fett, Kalzium, Vitamin DKnochen, Muskeln
Fleisch & FleischwarenPoulet, Rind (Bäggli, Filet), Schwein (Wädli, Nierstück), LammEiweiss, Eisen, Zink, Vitamin B12Aufbau von Körpergewebe
Fisch & MeeresfrüchteForelle, Lachs, Felchen, GarnelenEiweiss, Omega-3-Fettsäuren, JodHerzgesundheit, Immunsystem
Eier & EiprodukteEier (S, M, L, XL), Flüssigei, EipulverEiweiss, Fett, Vitamin D, CholinAufbau von Körpergewebe
Fette & ÖleButter, Butterschmalz, Schmalz, Rapsöl, OlivenölFettsäuren, fettlösliche VitamineEnergie, Zellmembranen
HülsenfrüchteLinsen, Bohnen, Erbsen, SojabohnenEiweiss, Ballaststoffe, EisenAufbau von Körpergewebe, Verdauung
Nüsse & SamenWalnüsse, Haselnüsse, Mandeln, SonnenblumenkerneFett, Eiweiss, Vitamin E, MagnesiumEnergie, Herzgesundheit

SCHWEIZER LEBENSMITTEL: GRUNDLAGEN

LebensmittelSchweizer BegriffDE/AT ÄquivalentBesonderheiten
RuchbrotRuchbrotRoggenmischbrot100% Roggenvollkorn
DrillingeDrillingeKleine KartoffelnFrühkartoffeln, buttrig
BäggliBäggliBugRindfleisch für Schmorgerichte
WädliWädliWadeSchweinefleisch für Geschnetzeltes
PouletPouletHähnchenMageres Geflügelfleisch
ZigerZigerMagermilchkäseFettarmer Käse
RahmRahmSahne30-35% Fett
FederzwiebelFederzwiebelFrühlingszwiebelMild, zwiebelig
SchnörrliSchnörrliSchweineohrenKnusprig, typisch Schweizer

Verdauung & Stoffwechsel

VERDAUUNGSSYSTEM: GRUNDLAGEN

OrganSchweizer BegriffFunktionLage
MundMundmechanische Zerkleinerung, enzymatische Spaltung (Amylase)Kopf
SpeiseröhreSpeiseröhreTransport der NahrungHals
MagenMagenmechanische Zerkleinerung, enzymatische Spaltung (Pepsin)Oberbauch
DünndarmDünndarmenzymatische Spaltung, NährstoffaufnahmeMittelbauch
DickdarmDickdarmWasseraufnahme, StuhlbildungUnterbauch
EnddarmEnddarmStuhlspeicherung, AusscheidungBecken
LeberLeberEntgiftung, Stoffwechsel, GallensaftproduktionOberbauch
GallenblaseGallenblaseSpeicherung von GallensaftOberbauch
BauchspeicheldrüseBauchspeicheldrüseProduktion von VerdauungsenzymenOberbauch

Wissens-Fakten

VERDAUUNGSPHASEN: GRUNDLAGEN

PhaseOrganVorgangEnzyme
MundphaseMundmechanische ZerkleinerungAmylase
SchluckaktSpeiseröhreTransport der Nahrung
MagenphaseMagenmechanische Zerkleinerung, enzymatische SpaltungPepsin, Magensaft
DünndarmphaseDünndarmenzymatische Spaltung, NährstoffaufnahmePankreasenzyme, Darmenzyme
DickdarmphaseDickdarmWasseraufnahme, Stuhlbildung
AusscheidungEnddarmStuhlspeicherung, Ausscheidung

Energiewirtschaft & Kalorienbedarf

ENERGIEBEDARF: GRUNDLAGEN

BegriffDefinitionEinheitBedeutung
Kalorie (cal)Energieeinheit1 cal = 4,184 JEnergiegehalt von Lebensmitteln
Kilokalorie (kcal)Energieeinheit1 kcal = 1.000 calEnergiegehalt von Lebensmitteln
Joule (J)Energieeinheit1 J = 0,239 calInternationale Energieeinheit
GrundumsatzEnergieverbrauch in Ruhekcal/TagEnergiebedarf für lebenswichtige Funktionen
LeistungsumsatzEnergieverbrauch durch Aktivitätkcal/TagEnergiebedarf für Bewegung
GesamtumsatzGrundumsatz + Leistungsumsatzkcal/TagGesamter Energiebedarf

Wissens-Fakten

KALORIENBEDARF: GRUNDLAGEN

AktivitätslevelDefinitionEnergiebedarf (Männer)Energiebedarf (Frauen)
SitzendKaum Bewegung2.000–2.200 kcal/Tag1.600–1.800 kcal/Tag
Leicht aktivLeichte Bewegung (1–3x/Woche)2.200–2.500 kcal/Tag1.800–2.000 kcal/Tag
Mässig aktivMässige Bewegung (3–5x/Woche)2.500–2.800 kcal/Tag2.000–2.200 kcal/Tag
AktivIntensive Bewegung (6–7x/Woche)2.800–3.200 kcal/Tag2.200–2.500 kcal/Tag
Sehr aktivSehr intensive Bewegung (täglich)3.200–3.800 kcal/Tag2.500–3.000 kcal/Tag

Sonderkostformen

SONDERKOSTFORMEN: GRUNDLAGEN

SonderkostformIndikationZielBeispiele
Leichte VollkostReizdarm, Magen-Darm-BeschwerdenSchonung des VerdauungstraktesGedünstetes Gemüse, mageres Fleisch, Reis
SchonkostAkute Gastritis, MagenulkusSchnelle HeilungPüree, Suppen, Brei
Ballaststoffreiche KostVerstopfung, DivertikuloseFörderung der VerdauungVollkornprodukte, Gemüse, Obst
Ballaststoffarme KostDurchfall, ReizdarmReduktion der VerdauungsbeschwerdenWeissbrot, Reis, Nudeln
Fettarme KostGallensteinleiden, PankreatitisEntlastung der Leber und BauchspeicheldrüseMageres Fleisch, fettarme Milchprodukte
Kohlenhydratreduzierte KostDiabetes mellitusBlutzuckerregulationGemüse, mageres Fleisch, fettarme Milchprodukte
Eiweissreduzierte KostNiereninsuffizienzEntlastung der NierenGemüse, Obst, Getreideprodukte
Salzarme KostBluthochdruck, HerzinsuffizienzReduktion des BlutdrucksFrische Lebensmittel, keine Fertigprodukte
Laktosefreie KostLaktoseintoleranzVermeidung von VerdauungsbeschwerdenLaktosefreie Milchprodukte, pflanzliche Alternativen
Glutenfreie KostZöliakie, WeizensensitivitätVermeidung von EntzündungenReis, Mais, Buchweizen, glutenfreie Produkte

SCHWEIZER SONDERKOSTFORMEN: GRUNDLAGEN

SonderkostformSchweizer BesonderheitIndikationBeispiele
Schweizer SchonkostTraditionelle Schweizer Gerichte in SchonkostAkute Gastritis, MagenulkusRösti (fettarm), gedünstetes Gemüse, mageres Fleisch
AlpenkostTraditionelle AlpenkücheGesunde ErnährungKäse (fettarm), Vollkornbrot, Gemüse
Bündner KostTraditionelle Bündner KücheRegionale ErnährungBündnerfleisch (fettarm), Bündner Nusstorte (zuckerarm)

Diätetik & Ernährungstherapie

DIÄTETIK: GRUNDLAGEN

BegriffDefinitionZielAnwendungsbereich
DiätetikWissenschaft der ErnährungstherapieHeilung und Vorbeugung von KrankheitenMedizin, Ernährungsberatung
ErnährungstherapieGezielte Ernährung bei KrankheitenUnterstützung der HeilungKlinik, Praxis, Reha
Diätassistent/inFachkraft für ErnährungstherapieBeratung und Betreuung von PatientenKlinik, Praxis
Ernährungsberater/inFachkraft für ErnährungsberatungBeratung zu gesunder ErnährungPraxis, Fitnessstudio
Klinische ErnährungErnährungstherapie in der KlinikDeckung des NährstoffbedarfsKlinik, Reha

Wissens-Fakten

DIÄTFORMEN: GRUNDLAGEN

DiätformIndikationZielBeispiele
ReduktionsdiätAdipositasGewichtsabnahmeKalorienreduktion, Bewegung
Diabetiker-DiätDiabetes mellitusBlutzuckerregulationKohlenhydratberechnung, ballaststoffreiche Ernährung
NierendiätNiereninsuffizienzEntlastung der NierenEiweissreduktion, kalium- und phosphatarme Ernährung
LeberdiätLeberzirrhoseEntlastung der LeberEiweissreduktion, natriumarme Ernährung
HerzdiätHerzinsuffizienzEntlastung des HerzensSalzarme Kost, flüssigkeitsreduzierte Kost
Magen-Darm-DiätMagen-Darm-ErkrankungenSchonung des VerdauungstraktesLeichte Vollkost, Schonkost
AllergiediätNahrungsmittelallergienVermeidung von allergischen ReaktionenAllergenkarenz
Vegane ErnährungVeganismusVermeidung tierischer ProduktePflanzliche Ernährung
Vegetarische ErnährungVegetarismusVermeidung von Fleisch und FischLaktovegetarisch, Ovovegetarisch

Ernährung in Lebensphasen

ERNÄHRUNG IN LEBENSPHASEN: GRUNDLAGEN

LebensphaseEnergiebedarf (kcal/Tag)BesonderheitenEmpfehlungen
Säuglinge (0–12 Monate)500–800Schnelles WachstumMuttermilch oder Säuglingsnahrung
Kleinkinder (1–3 Jahre)1.000–1.400Hohes WachstumstempoAbwechslungsreiche Kost, kleine Portionen
Kinder (4–6 Jahre)1.400–1.800Stetiges WachstumAusgewogene Ernährung, regelmässige Mahlzeiten
Jugendliche (13–18 Jahre)2.000–3.000Pubertät, WachstumsschubEiweiss- und kalziumreiche Ernährung
Erwachsene (19–65 Jahre)2.000–3.000Erhalt der GesundheitAusgewogene Ernährung, Bewegung
Senioren (> 65 Jahre)1.800–2.400Reduzierter GrundumsatzVitamin- und mineralstoffreiche Ernährung
Schwangerschaft+300–500Wachstum des FötusFolsäure, Eisen, Jod, Kalzium
Stillzeit+500–600MilchproduktionAusreichend Flüssigkeit, Energie, Nährstoffe

ERNÄHRUNGSEMPFEHLUNGEN: GRUNDLAGEN

LebensphaseEmpfohlene NährstoffeBesonderheiten
SäuglingeMuttermilch oder SäuglingsnahrungKeine Kuhmilch im 1. Lebensjahr
KleinkinderEisen, Kalzium, Vitamin DEisenreiche Beikost ab 6. Monat
KinderKalzium, Vitamin D, EiweissMilchprodukte, Gemüse, Obst
JugendlicheEiweiss, Kalzium, EisenFleisch, Fisch, Milchprodukte, Gemüse
ErwachseneAusgewogene ErnährungGemüse, Obst, Vollkornprodukte, mageres Fleisch
SeniorenVitamin D, Kalzium, Vitamin B12Milchprodukte, Fisch, Gemüse
SchwangerschaftFolsäure, Eisen, Jod, KalziumGrünes Gemüse, Fleisch, Milchprodukte, jodiertes Salz
StillzeitEnergie, Flüssigkeit, NährstoffeAusreichend trinken, ausgewogene Ernährung

Ernährung & Gesundheit

ERNÄHRUNG & GESUNDHEIT: GRUNDLAGEN

ThemaBedeutungEmpfehlungen
Gesunde ErnährungVorbeugung von KrankheitenAusgewogene Ernährung, Bewegung
ÜbergewichtRisikofaktor für KrankheitenKalorienreduktion, Bewegung
UntergewichtMangelerscheinungenKalorienzufuhr erhöhen
BluthochdruckRisikofaktor für Herz-Kreislauf-ErkrankungenSalzarme Kost, Bewegung
DiabetesBlutzuckerregulationKohlenhydratberechnung, ballaststoffreiche Ernährung
Herz-Kreislauf-ErkrankungenHerzgesundheitMediterrane Ernährung, Bewegung
OsteoporoseKnochengesundheitKalzium- und vitamin-D-reiche Ernährung, Bewegung
ZahnkariesZahngesundheitZuckerreduktion, regelmässige Zahnpflege

ERNÄHRUNG & KRANKHEITSPRÄVENTION: GRUNDLAGEN

KrankheitRisikofaktorenPräventionsmassnahmen
AdipositasÜberernährung, BewegungsmangelAusgewogene Ernährung, Bewegung
Diabetes mellitus Typ 2Übergewicht, ungesunde Ernährung, BewegungsmangelBallaststoffreiche Ernährung, Gewichtsmanagement, Bewegung
Herz-Kreislauf-ErkrankungenUngesunde Ernährung, Bewegungsmangel, RauchenMediterrane Ernährung, Bewegung, Stressmanagement
BluthochdruckZu viel Salz, Übergewicht, BewegungsmangelSalzarme Kost, Gewichtsmanagement, Bewegung
OsteoporoseKalzium- und Vitamin-D-Mangel, BewegungsmangelKalzium- und vitamin-D-reiche Ernährung, Bewegung
ZahnkariesZucker, schlechte ZahnpflegeZuckerreduktion, regelmässige Zahnpflege

Schweizer Ernährungsempfehlungen

SCHWEIZER ERNÄHRUNGSEMPFEHLUNGEN: GRUNDLAGEN

EmpfehlungBedeutungUmsetzung
„5 am Tag“5 Portionen Gemüse und Obst pro Tag3 Portionen Gemüse + 2 Portionen Obst
VollkornprodukteBallaststoffreiche ErnährungVollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornreis
Ausreichend trinkenFlüssigkeitshaushalt1,5–2 Liter/Tag (Wasser, ungesüsster Tee)
Fett in MassenHerzgesundheit25–30% der Energiezufuhr (pflanzliche Öle bevorzugen)
Zucker in MassenZahngesundheit, Gewichtsmanagement< 50 g/Tag
Salz in MassenBlutdruckregulation< 5–6 g/Tag
BewegungGesundheit, Gewichtsmanagement150–300 Minuten/Woche (moderate Intensität)

ERNÄHRUNGSPYRAMIDE: GRUNDLAGEN

EbeneLebensmittelgruppeEmpfohlene Menge
BasisGetränke (Wasser, ungesüsster Tee)1,5–2 Liter/Tag
1. EbeneGemüse, Obst5 Portionen/Tag
2. EbeneGetreideprodukte, Kartoffeln4–6 Portionen/Tag
3. EbeneMilchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier2–3 Portionen/Tag
4. EbeneFette, Öle2–3 EL/Tag
SpitzeSüssigkeiten, SnacksSparsam

Quellen

Quellen: Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE), Bundesamt für Gesundheit (BAG), Swiss Food Research, ETH Zürich, SBFI, Hotel & Gastro formation, GastroSuisse. Marktdaten Stand 2026.